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Daternus

Permanent Make-up.
Aufgeklärt, unterschrieben, nachvollziehbar.

Permanent Make-up bringt Farbe unter die Haut und bleibt dort Jahre. Das ist der Grund, warum die Aufklärung vorher stattfinden muss und warum hinterher belegbar sein sollte, welches Pigment aus welcher Charge verwendet wurde — bei einer Unverträglichkeit ist das die erste Frage.

  • Modul

    Kosmetik

    9,90 € im Monat

  • Im Bogen

    9 Fragen

    4 Gegenanzeigen hinterlegt

  • Danach

    10 Jahre Archiv

    PDF im Studio-Layout, auf Wunsch an die Kundin

Der Kundenteil

Wonach der Bogen fragt.

Ausgefüllt von der Kundin selbst — im Wartebereich, bevor der Termin beginnt. Pflichtfelder lassen sich nicht überspringen; wer etwas nicht beantworten will, sagt das im Bogen und nicht durch eine Lücke.

  • Areal: Augenbrauen, Lidstrich oben oder unten, Lippenkontur oder Vollton
  • Blutverdünnende Medikamente, auch niedrig dosierte Acetylsalicylsäure
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Wundheilungsstörungen
  • Neigung zu Keloiden und überschießender Narbenbildung
  • Herpes simplex — bei Lippenpigmentierung die entscheidende Frage
  • Allergien gegen Pflaster, Nickel, Lokalanästhetika oder Farbstoffe
  • Vorhandenes Permanent Make-up, frühere Korrekturen oder Entfernungen
  • Botulinumtoxin oder Filler im Areal in den letzten Wochen

Gegenanzeigen

Die vier Punkte, an denen dieser Bogen genauer wird.

Ein allgemeiner Gesundheitsbogen fragt „Nehmen Sie Medikamente?“ und bekommt „nein“ zurück, weil niemand die Tablette gegen den Blutdruck als Medikament begreift. Diese Fragen sind deshalb konkret gestellt.

Isotretinoin

Eine systemische Aknetherapie verändert die Haut so weit, dass sie nach Pigmentierung anders heilt. Der Bogen fragt nach dem Ende der Einnahme, nicht nur danach, ob sie gerade läuft.

Gerinnungshemmer

Von Marcumar bis zur Tablette „gegen das Herz“, die niemand als Blutverdünner benennt. Deshalb fragt der Bogen nach Wirkstoffen und nicht nach Kategorien.

Herpes an der Lippe

Eine Lippenpigmentierung kann einen Schub auslösen. Wer den Verlauf kennt, klärt vorher darüber auf — und dokumentiert, dass er es getan hat.

Frische Bräune

Sonne und Solarium kurz vor dem Termin verändern das Ergebnis der Farbe und die Heilung. Der Bogen fragt nach dem letzten Mal, nicht nach der Gewohnheit.

Keine vollständige Liste und keine Leitlinie. Aufgeführt ist, wonach der mitgelieferte Bogen fragt. Welche Gegenanzeigen für Ihre Arbeitsweise, Ihre Geräte und Ihre Kundschaft zusätzlich gelten, entscheiden Sie — die Fragen lassen sich ergänzen und streichen.

Der Behandlerteil

Was nach der Behandlung dazukommt.

Nach der Übergabe per PIN gehört der Bogen der Behandlerin. Was sie hier einträgt, ist der Teil, den später niemand rekonstruieren kann — und genau der, nach dem im Zweifel gefragt wird.

  • Pigmentname, Hersteller und Chargennummer — je Farbe einzeln
  • Nadelmodul und Gerät
  • Vorher- und Nachher-Foto am selben Termin
  • Skizze mit dem eingezeichneten Areal
  • Verwendetes Betäubungsmittel, sofern eines eingesetzt wurde
  • Vereinbarter Termin zur Nacharbeit

Das Besondere an dieser Behandlung

Pigmente unterliegen seit 2022 der EU-Beschränkung.

Tätowier- und PMU-Farben fallen unter die REACH-Beschränkung für Tattoofarben. Welche Farbe zulässig ist, entscheidet das Studio — Daternus schreibt keine Positivliste vor. Was Daternus tut: Hersteller und Charge stehen fest im Beleg, sodass Jahre später beantwortbar bleibt, womit gearbeitet wurde.

Pflegehinweise, die mitgehen

Die Hinweise stehen im PDF, das die Kundin auf Wunsch per E-Mail bekommt — nicht auf einem Zettel, der im Auto liegen bleibt.

  • Sieben bis vierzehn Tage kein Sport, keine Sauna, kein Solarium
  • Krusten nicht ablösen — was abfällt, fällt von selbst
  • Pflegecreme dünn und nach Anweisung, nicht großzügig
  • Lichtschutzfaktor 50 auf dem Areal, sobald es abgeheilt ist
  • Nacharbeit nach vier bis sechs Wochen, vorher ist das Ergebnis nicht zu beurteilen

Häufige Fragen

Zu Permanent Make-up im Besonderen.

Die Fragen, die zu dieser Behandlung immer wieder kommen — und die auf einer allgemeinen Seite über Dokumentation keinen Platz hätten.

Muss die Aufklärung bei jeder Nacharbeit wiederholt werden?

Die vollständige Aufklärung nicht, die Anamnese schon. Zwischen Ersttermin und Nacharbeit liegen vier bis sechs Wochen — genug Zeit für ein neues Medikament, eine Schwangerschaft oder einen Infekt. In Daternus steht der letzte Bogen beim zweiten Termin zum Bestätigen bereit: Die Kundin sieht ihre eigenen Angaben und ändert, was sich geändert hat, statt alles neu zu tippen.

Wie dokumentiere ich mehrere Pigmente in einer Sitzung?

Jede Farbe bekommt eine eigene Zeile mit Hersteller und Charge. Das ist kein Formalismus: Reagiert die Haut später, lässt sich nur so eingrenzen, welches Pigment infrage kommt. Eine Sammelangabe „Mischung nach Hautton“ beantwortet diese Frage nicht.

Permanent Make-up ab dem nächsten Termin digital.

Kein Stichtag, kein Nachtragen: Daternus beginnt mit der nächsten Behandlung. Modul Kosmetik für 9,90 € im Monat, 14 Tage kostenfrei im Browser und ohne Zahlungsdaten.