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Daternus

Auf dem Beleg steht,
wer wirklich gestochen hat.

Ein Tattoostudio dokumentiert nicht als Betrieb, sondern als Reihe einzelner Artists — jede mit eigenen Kundinnen, eigenen Farben und eigener Verantwortung. Daternus bildet genau das ab: eigene Konten, eigener Studiostempel, ein gemeinsames Archiv.

Der Unterschied

Vier Dinge, die im Tattoostudio anders liegen.

Eine Software, die für Kosmetikstudios gebaut wurde und „auch Tattoo kann“, scheitert meistens an diesen vier Punkten.

Die Person am Gerät wechselt öfter

In vielen Studios arbeiten mehrere Artists selbstständig unter einem Dach, dazu Gastartists für zwei Wochen. Die Dokumentation muss sagen können, wer gearbeitet hat — nicht nur, dass das Studio gearbeitet hat.

Minderjährige sind ein echter Fall

In der Kosmetik die Ausnahme, im Tattoostudio ein wiederkehrendes Thema. Sorgeberechtigte, Anwesenheit, Ausweis: Das gehört in den Bogen und nicht in ein Gespräch, an das sich später zwei Leute unterschiedlich erinnern.

Die Farbe bleibt Jahrzehnte

Reagiert die Haut später oder wird eine Charge zurückgerufen, zählt genau eine Angabe: welche Farbe aus welcher Charge. Nach Jahren rekonstruiert das niemand aus dem Gedächtnis.

Fotos sind Teil des Nachweises

Vorher, nachher, abgeheilt. Am Termin hängend und nicht in der Mediathek eines Privattelefons — bei Gesundheitsdaten ist das der Unterschied zwischen Dokumentation und Datenschutzproblem.

Artists und Gastartists

Ein Studio, viele Handschriften.

Wer unter Ihrem Dach arbeitet, dokumentiert unter eigenem Namen. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern der Punkt, an dem sich Jahre später klären lässt, wer wofür einstehen muss.

  • Eigenes Konto mit eigenem PIN je Artist
  • Eigener Studiostempel auf dem fertigen Beleg — der der Person, die gearbeitet hat
  • Sichtbarkeit je Mitarbeiterin einstellbar: Wer welche Module und Datensätze sieht
  • Gastartists werden angelegt und nach dem Aufenthalt wieder deaktiviert
  • Dokumente bleiben nach dem Deaktivieren unverändert im Archiv
  • Übergabe per PIN zwischen Kundenteil und Behandlerteil
Tätowiererin bespricht mit der Kundin den Aufklärungsbogen auf dem iPad.

Ein Termin, vier Schritte

Vom Beratungsgespräch bis ins Archiv.

Der Ablauf ist zweigeteilt: Erst füllt die Kundin ihren Teil selbst aus, dann übernimmt die Artistin. Dazwischen liegt eine Übergabe, die verhindert, dass jemand im fremden Teil weiterblättert.

01

Aufklärung und Anamnese

Die Kundin füllt im Wartebereich aus — Gesundheitsfragen, Aufklärung über Risiken und Heilungsverlauf, Einverständnis. Bei Minderjährigen verlangt der Bogen von sich aus die Angaben der Sorgeberechtigten.

02

Unterschrift und Übergabe

Unterschrieben wird auf dem Bildschirm. Danach sperrt eine Übergabe den Kundenteil; weiter geht es nur mit dem PIN der Artistin.

03

Behandlerdokumentation

Farben mit Hersteller und Charge, Nadelkonfiguration, Körperstelle, Dauer — dazu Vorher- und Nachher-Fotos, die am selben Termin hängen.

04

Beleg und Archiv

Alles wird zu einem PDF mit dem Studiostempel der Artistin, landet im Kundendatensatz und geht auf Wunsch als Kopie an die Kundin.

Preise

Pro Studio, nicht pro Artist-Tag.

Unbegrenzt viele Kundinnen, Sitzungen und Dokumente. Bezahlt wird das Modul — monatlich kündbar.

Tattoo

9,90€ / Monat

zzgl. USt. · bis 5 Mitarbeiterkonten

Aufklärung, Einverständnis und Behandlerdokumentation fürs Tattoostudio.

  • Aufklärung & Einverständnis
  • Minderjährigen-Regelung
  • Studiostempel je Artist
  • Archiv-PDF per E-Mail
  • 5 Mitarbeiterkonten
KomplettEmpfohlen

19,49€ / Monat

zzgl. USt. · bis 15 Mitarbeiterkonten

Beide Module in einer App — für Studios mit Kosmetik und Tattoo.

  • Kosmetik- und Tattoo-Modul
  • Getrennte Sichtbarkeit je Mitarbeiterin
  • Eigenes Branding im Archiv-PDF
  • Newsletter-Einwilligungen
  • 15 Mitarbeiterkonten
Mitarbeiterkonten sind nicht Sitzplätze. Gezählt wird, wer einen eigenen Zugang mit eigenem PIN hat — also alle, die selbst dokumentieren. Ein gemeinsam genutztes iPad braucht kein eigenes Konto: Mehrere Artists melden sich darauf nacheinander an.

Gesundheitsdaten

Auch im Tattoostudio sind es Art.-9-Daten.

Medikamente, Vorerkrankungen, Allergien, Schwangerschaft — was der Aufklärungsbogen erhebt, ist rechtlich dieselbe Kategorie wie in einer Praxis. Und wird hier meistens in einem Ordner hinter dem Tresen aufbewahrt.

  • Verarbeitung ausschließlich in Frankfurt am Main

    Keine Kopie in einer anderen Region, kein Dienstleister außerhalb der EU.

  • Jede Antwort einzeln verschlüsselt

    Wer die Datenbank läse, sähe, dass ein Bogen existiert — nicht, was darin steht.

  • Fotos liegen nicht auf dem Privattelefon

    Sie hängen am Termin im Kundendatensatz, verschlüsselt und mit Ablaufdatum.

  • AV-Vertrag ohne Aufpreis

    Liegt beim Einrichten des Studios zur Annahme bereit, nach Art. 28 DSGVO.

Häufige Fragen

Was Tattoostudios vorher wissen wollen.

Gastartists, Sichtbarkeit, Minderjährige, Branding, Geräte, Preis — sechs Antworten ohne Umschweife.

Wie läuft das mit Gastartists?

Sie legen ein Konto an, die Artistin arbeitet damit, nach dem Aufenthalt deaktivieren Sie es. Auf jedem Beleg, den sie erstellt hat, steht ihr eigener Studiostempel — auch Jahre später, wenn sie längst wieder in einem anderen Land arbeitet.

Das Deaktivieren entfernt keine Dokumente. Es beendet den Zugang, nicht die Dokumentation; das ist der Unterschied, auf den es bei einer Nachfrage ankommt.

Sieht jede Artistin die Kundinnen der anderen?

Nur, wenn Sie es so einstellen. Die Sichtbarkeit legen Sie je Mitarbeiterin fest. In Studios, in denen Artists selbstständig arbeiten, ist die getrennte Sicht der Regelfall — in einem Team, das sich vertritt, eher die gemeinsame.

Erkennt die Software, wenn jemand minderjährig ist?

Ja. Der Bogen fragt das Geburtsdatum ab und verlangt bei Minderjährigen die zusätzlichen Angaben: Sorgeberechtigte mit eigener Unterschrift auf dem Gerät, Vermerk über Anwesenheit und über die Vorlage eines Ausweisdokuments.

Welche Altersgrenze in Ihrem Studio gilt, entscheiden Sie. Ein bundesweites Mindestalter fürs Tätowieren gibt es nicht — die Software setzt Ihnen deshalb keine.

Können wir unser eigenes Layout auf den Beleg bringen?

Im Komplett-Tarif ist eigenes Branding im Archiv-PDF enthalten: Logo und Studioangaben stehen auf dem Dokument, das die Kundin bekommt. Der Studiostempel je Artist ist unabhängig davon in beiden Tarifen dabei.

Brauchen wir dafür ein iPad?

Nötig ist es nicht — Daternus läuft im Browser und auf dem iPhone. Angenehm ist es trotzdem: Die Kundin füllt ihren Teil im Wartebereich selbst aus und unterschreibt auf dem Bildschirm, und das ist auf einem großen Gerät schlicht bequemer.

Was kostet das für ein Tattoostudio?

Das Tattoo-Modul kostet 9,90 € im Monat mit 5 Mitarbeiterkonten. Studios, die zusätzlich Kosmetik anbieten — Permanent Make-up etwa —, nehmen Komplett mit 19,49 € und 15 Konten.

Abgerechnet wird pro Studio, nicht pro Bogen. Für mehr als 15 Mitarbeiterkonten sprechen Sie uns an.

Beim nächsten Termin liegt kein Klemmbrett mehr da.

Studio einrichten, Artists anlegen, Tattoo-Modul wählen — danach ist der erste Aufklärungsbogen startklar. 14 Tage kostenfrei im Browser, ohne Zahlungsdaten.